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HappyBrush

Zahnpflege ist wichtig und ich persönlich verbringe jeden Tag zwischen fünf und zehn Minuten damit. Da ich mal einen Vergleich zu herkömmlichen Zahnbürsten haben wollte und meine Freundin noch nie eine elektrische besessen hat, dachten wir uns, dass wir die happybrush mal testen sollten.

happybrush, der Name ist quasi Programm: Ein deutsches Unternehmen, welches nicht nur unseren Geldbeutel schonen will, sondern bei der Produktion ihrer Produkte auch sehr auf Nachhaltigkeit setzen und gänzlich ohne Tierversuche arbeiten. Zufriedene Kunden und Zähneputzen, das glücklich stimmen soll.

Nun aber zum eigentlichen Produkt: Eine elektrische, genauer gesagt eine Schallzahnbürste bietet happybrush an. Erhältlich in den Farben schwarz und weiß. Dazu gibt es im Starterset zwei Bürstenköpfe, eine Ladestation sowie eine vegane Zahnpasta mit Minzgeschmack.

Zuhause ausgepackt haben wir die happybrush natürlich sofort begutachtet: In unserem Fall handelt es sich um das schwarze Handstück, welches wirklich sehr edel aussieht. Am Handstück gibt es nur einen Knopf, mit dem man zwischen den drei verschiedenen Reinigungsmodi wechseln und den Putzvorgang starten oder beenden kann.

Die happybrush wird einfach in die Ladestation gestellt und muss dann erst mal für einige Stunden aufladen. Der Akku soll angeblich bis zu drei Wochen durchhalten, dazu später noch mehr.

Die Aufsteckbürsten wirkten im ersten Moment etwas klein auf mich, da ich das von anderen Marken anders gewohnt war. Es wird empfohlen den Kopf alle 2-3 Monate zu wechseln, außerdem gibt es auch einen Wechsel-Indikator, der sich verfärbt wenn es denn Zeit ist den Kopf zu wechseln.

Auch die Zahnpasta macht einen sehr guten Eindruck: Ein angenehmer Minzgeruch, vegan und eine umweltfreundliche Verpackung. Auch dazu später mehr!

Die Hardfacts kurz zusammengefasst:

  • Drei verschiedene Reinigungsmodi (Normal, sensitiv, polieren)
  • Drei Wochen Akkulaufzeit
  • Ersatz-Aufsteckbürsten kosten €2.50/Stück (Vergleich: Andere Produkte 5€/Stück aufwärts)
  • Schönes Design, gute Verarbeitung
  • 2-Minuten Putz Timer
  • Schalltechnologie mit 30.000 Bewegungen pro Minute

Was aber nutzen Fakten bei einer Zahnbürste, wenn man nicht weiß, wie sie sich tatsächlich beim Putzen macht? Deshalb unser Test: Ich putze seit Jahren mit einer elektrischen Zahnbürste einer anderen Marke. Meine Freundin hatte noch nie eine elektrische Zahnbürste und putzte bis jetzt immer mit Handzahnbürsten.

Unser Fazit:

Der Testzeitraum betrag etwas über vier Wochen, es wurde täglich mindestens zwei Mal für je zwei Minuten geputzt. Der eingebaute Timer vibriert nämlich alle 30 Sekunden kurz, denn damit wird angezeigt, dass man zum nächsten Quadranten wechseln sollte. Nach zwei Minuten gibt es eine andere Vibration, welche signalisiert, dass man fertig geputzt hat.

Meine Freundin durfte den Test beginnen. Bei der ersten Inbetriebnahme ist die “happystart”-Funktion aktiviert, welche den Mund und das Zahnfleisch an die neue Zahnbürste gewöhnen soll. Während der ersten 15 Putzvorgänge steigert sich die Intensität immer weiter, bis sie letztendlich die reguläre Stärke erreicht hat. Wem das zu heftig ist, kann auf den “sensitiv”-Modus schalten.

Nach dem ersten Putzen war meine Freundin vollends begeistert. Worte, die ich vor Jahren selbst schon mal ausgesprochen habe: “Wow, die Zähne fühlen sich viel sauberer an! Da ist meine Handzahnbürste ja kein Vergleich!”. In den ersten Tagen kann es oft vorkommen, dass das Zahnfleisch ein bisschen gereizt reagiert, aber das legt sich schnell und dann kann man das Putzen vollständig genießen.

Es ist tatsächlich so, die Zähne fühlen sich mit einer elektrischen Zahnbürste sauberer an. Ich bin kein Zahnarzt, würde jetzt aber mal behaupten, dass sie auch tatsächlicher sauberer werden. Daraufhin wollte meine Freundin die Zahnbürste nicht mehr aus den Händen geben.

Da ich die happybrush aber auch mal ausprobieren wollte, haben wir irgendwann den Bürstenkopf gewechselt und ich war an der Reihe: Da ich elektrische Zahnbürsten gewohnt bin, war es für mich nichts wirklich neues, aber auch ich war begeistert. Die happybrush putzt richtig gut und liegt extrem gut in der Hand. Das Außenmaterial fühlt sich hochwertig an und was ich besonders hervorheben möchte: Der Stiel des Bürstenkopfs ist viel dünner als bei herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten, was einfach ein besseres Gefühl gibt. In meinen Augen fühlt sich eine Schallzahnbürste auch besonders am Zahnfleisch angenehmer, als eine reguläre elektrische Zahnbürste (bspw. mit rotierendem Kopf), an.

Der Indikator, welcher Anfangs blau ist, verfärbt sich mit der Zeit weiß und sollte ausgetauscht werden, sobald fast nichts mehr von der blauen Farbe übrig ist. happybrush empfiehlt einen Wechsel alle 2-3 Monate, was beim Preis von nur €2.50 pro Bürstenkopf wirklich kein Problem ist. Im Handel kostet eine meiner Aufsteckbürsten aktuell etwa €7. Im Internet gibt es diese zwar günstiger, aber happybrush legt mit diesem Kampfpreis die Latte wirklich hoch an.

Die Aufsteckbürsten werden übrigens in einer umweltfreundlichen Kartonverpackung geliefert, woran man merkt, dass happybrush wirklich mehr auf die Umwelt achtet, als man es sonst von vielen Marken gewohnt ist. Seht euch nur mal das Zahnhygiene-Regal im Fachhandel an.

Meine eigene Zahnbürste besitzt sechs verschiedene Reinigungsmodi, von denen ich genau einen benutze. Das habe ich auch bei der happybrush bemerkt. Ich will einfach nur putzen, brauche daher keinen Sensitiv-Modus und auch die Polierfunktion ist mir nicht wirklich wichtig. Meine Freundin schaltet regelmäßig nach den zwei Minuten noch kurz in den Poliermodus. Da ist einfach jeder ein wenig anders – die drei wichtigsten Modi sind bei der happybrush jedenfalls vorhanden.

Was man an der happybrush wirklich hervorheben muss, ist der Akku: Angegeben mit drei Wochen, putzen wir mittlerweile seit vier Wochen und die Zahnbürste meldet immer noch keinen niedrigen Akkustand, der übrigens über eine eingebaute LED angezeigt wird. Meine Zahnbürste hat über €100 gekostet, hat eine angegebene Akkulaufzeit von zwei Wochen und ich muss sie alle drei bis vier Tage aufladen. Da hat happybrush wirklich alles richtig gemacht! Wir sind absolut begeistert.

Die beiliegende Zahnpasta mit Minzgeschmack ist 100% vegan, hat einen sehr angenehmen Geruch und Geschmack und wurde von uns auch eine Zeit lang getestet. Die Tube ist umweltfreundlich, verwendet keinen Deckel aus Aluminium und keine bedenklichen Inhaltsstoffe. Mit einem Preis von €2.50 für 75 ml liegt sie in einem guten, angemessenen Preissegment.

Wir sind von der happybrush wirklich begeistert und werden ganz sicher noch ein zweites Handstück kaufen, sobald ich den Kauf einer neuen elektrischen Zahnbürste persönlich rechtfertigen kann.

happybrush bietet übrigens 100 Tage Probeputzen an, sprich: Ihr bestellt euch das happybrush Starterkit im Online Store und könnt es innerhalb der ersten 100 Tage zurückgeben, falls ihr nicht zufrieden sein solltet (was ich mir echt nicht vorstellen kann).

Wer noch keine elektrische Zahnbürste hat oder auf eine neue umsteigen möchte, kann bei happybrush in meinen Augen nichts falsch machen. Das Produkt vereint ein sehr schönes, schlichtes Design mit guten Aufsteckbürsten und einer großartigen Akkulaufzeit.

Der Preis des happybrush Starterkits liegt bei €69,95 und das Produkt ist in den Farben schwarz und weiß erhältlich. Aufsteckbürsten kosten im 3er Pack €7.50 und die Zahnpasta kostet €2.50.